06.03.2019
Politischer Aschermittwoch war gut besucht

Sehr gut besucht war der diesjährige politische Aschermittwoch der FWG im Kooperation mit der Freien Wählerschaft Erding.

Mit leidenschaftlichen Appellen zu den anstehenden Wahlen haben die Freien Wähler im Landkreis Erding ihren Politischen Aschermittwoch im Wartenberg begangen. 2. Vorsitzender Robert Hegenauer führte durch den Abend und berichtete in Auszügen über den Besuch des Politischen Aschermittwochs in Deggendorf, welcher erstmals in der Rolle als Regierungspartei heraus stattfand. Kreisvorsitzender Rainer Mehringer nannte die vergangenen Wahlen eine "runde Sache" und warb eindringlich für ein Engagement in der Kommunalpolitik.
Der Kreisverband der Freien Wähler werde eine eigene vollständige Liste für den Kreistag und auch einen Spitzenkandidaten oder eine Spitzenkandidatin präsentieren, kündigte Mehringer an. „Wir werden 60 Leute auf der Liste haben. Und wir wollen einen angemessenen Frauenanteil ohne jede Quote. Und wir wollen möglichst viele junge Menschen auf den vorderen Listenplätzen. Und wir wollen möglichst alle Gemeinden auf dieser Liste vertreten sehen. Das ist der Anspruch.“ Dafür brauche es Menschen, die sich für ein solches Ehrenamt bereitstellen: „Ich bitte Sie, mitzumachen!“

Die Freien Wähler kommen aus den Kommunen. Das spiegelte sich in den Schwerpunkten von Mehringers Rede wider. Leidenschaftlich war auch sein Plädoyer für das Kreiskrankenhaus. „Ich möchte noch mal werben für das Erdinger Klinikum. Ich weiß, dass wir da ordentlich draufgelegt haben. Aber wir brauchen die Notaufnahme. Wir wollen den Menschen helfen.“ Das Erdinger Krankenhaus werde nicht in Konkurrenz zu Wartenberg treten, versicherte er.

Vize-Bürgermeister Peter Schickinger sprach in Vertretung über die Wartenberger Kommunalpolitik. Bürgermeister Manfred Ranft musste sich krankheitsbedingt entschuldigen.

>> Vollständiger Pressebericht des Münchener Merkur (08.03.2019)

Fotos: Kronseder/Hegenauer