Auszug aus "10 Thesen zur Kommunalwahl" (Stand 2014)

Im neuen Landesentwicklungsprogramm hat Wartenberg den Status eines Grundzentrums (früher Kleinzentrum). Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir müssen darauf achten, dass wir von der Entwicklung rundherum nicht abgehängt werden. Die Attraktivität unseres Ortes hängt stark von der Vielfalt der angebotenen Versorgungsmöglichkeiten ab. Es ist wichtig, diesen Status Quo zu erhalten.
Mit der Ansiedlung von EDEKA ist es gelungen, einen weiteren Vollsortimenter nach Wartenberg zu holen. Die Eröffnung ist für Sommer 2014 geplant.
Es ist anzustreben, den Weggang des Discounters LIDL durch die Ansiedelung eines anderen Verbrauchermarkts auszugleichen.
Ebenso kann die Ansiedelung eines Drogeriemarkts das Angebot im Markt Wartenberg erweitern.
Wünschenswert wäre es, den Grünen Markt am Freitag zu erweitern. Hierzu sind bereits Bestrebungen im Gange.
Zur Steigerung der Attraktivität des Marktplatzes sollen die Anstrengungen hinsichtlich einer Erweiterung des gastronomischen Angebots und die dazu sinnvolle Autofreiheit weitergeführt werden. Hierfür muss nach neuen Möglichkeiten für Parkplätze im unmittelbaren Umfeld des Marktplatzes gesucht werden.

Bei der künftigen Ausweisung weiterer Baugebiete zur Schaffung von Wohnraum ist auf den für die kommenden Jahre prognostizierten Siedlungsdruck zu achten. Der Bedarf für bauwillige Einheimische ist weiterhin abzudecken. Daneben sollte auch die Ansiedlung von Neubürgern in einem vertretbaren Rahmen ermöglicht werden. Die Schaffung von günstigen Mietwohnungen ist ebenfalls zu fördern. Die vorhandenen Einrichtungen für die Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen müssen dieser Entwicklung angepasst werden. Mit dem Grunderwerb in der Zustorfer Straße wurden für die Zukunft entsprechende Möglichkeiten geschaffen.
Die unbefriedigenden Einmündungen der Nikolaibergstraße und der Heimstraße in die Obere Hauptstraße könnten deutlich verbessert werden. Hier ist mittelfristig nach Lösungen zu suchen. Der notwendige Grunderwerb ist zum Teil schon erfolgt.
Für die Westumfahrung von Wartenberg ist im aktuellen Flächennutzungsplan eine sinnvolle Trasse vorgesehen. Zusammen mit der geplanten Ostumfahrung von Berglern ergibt sich eine zukunftsträchtige Lösung für beide Gemeinden. Die Ortsentwicklung Richtung Westen wird dadurch nicht eingeschränkt und das Gewerbegebiet Thenn in idealer Weise an das Fernstraßennetz und den Gewerberaum rund um den Flughafen angebunden.