Auszug aus "10 Thesen zur Kommunalwahl" (Stand 2014)

Die Gemeinden Fraunberg, Berglern, Langenpreising und der Markt Wartenberg haben im Jahr 2012 ein gemeinsames Klimaschutzkonzept in Auftrag gegeben. Ziel war es zu ergründen, woher die Energie in den Gemeinden kommt, wo sie verbraucht wird und wo die Einsparpotenziale liegen. Die Ergebnisse wurden den einzelnen Gemeinderäten vorgestellt und den Bürgern anhand einer Broschüre zur Verfügung gestellt.

Wenn man das Klimaschutzkonzept ernst nimmt, ergeben sich daraus verschiedene Handlungsstränge. Zum Einen sollten die Gemeinden die Umsetzung der Empfehlungen des Klimaschutzkonzeptes nachhalten. Dazu wird ein Klimaschutzmanager gefördert. Dieser soll in den einzelnen Gemeinden die Bevölkerung bei der Umsetzung unterstützen.
Bis auf Langenpreising, haben sich alle beteiligten Gemeinden für die Einstellung des Klimaschutzmanagers entschieden und werden diese Stelle auch gemeinsam finanzieren. Der Zuwendungsantrag wurde gestellt. Anschließend erfolgt die Ausschreibung. Es ist zu hoffen, dass sich geeignete Bewerber melden.

Ein weiteres Ergebnis des Klimaschutzkonzeptes ist die Erkenntnis, dass bei der Grund- und Hauptschule großer Handlungsbedarf bezüglich einer energetischen Sanierung besteht. Dieses Objekt würde sich ideal für ein gemeinsames Sanierungskonzept anbieten, da alle vier Gemeinden über den Mittelschulverband daran beteiligt sind. Auch hierfür würde es entsprechende Förderungen geben. Dazu ist, sobald der Klimaschutzmanager eingestellt ist, ein Konzept zu erstellen und die Förderung zu beantragen. Möglicherweise ergibt sich hier ein vernünftiges Konzept für den Einsatz regenerativer Energie.